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Gedanken zum Testament sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden –

denn ist später keines vorhanden, richtet sich die Erbverteilung nach der gesetzli-

chen Erbfolge:

Zunächst haben die

„Erben erster Ordnung“

neben dem Ehepartner Anspruch auf den Nachlass

eines Verstorbenen. Zu diesen zählen die

eigenen

Kinder und Kindeskinder.

Im Anschluss daran sind weitere Angehörige erbbe-

rechtigt, also beispielsweise

Eltern, Geschwister,

Nichten und Neffen.

Sollte diese Regelungen nicht ausreichen oder durch-

brochen werden – etwa um einem guten Vertrauten

ein Erbe zukommen zu lassen oder die Erbschafts-

steuer zu berücksichtigen –, wird das Verfassen eines

Testaments oder eines Erbvertrages notwendig, der

z. B. auch nur bestimmte Gegenstände im Zuge eines

sogenannten Vermächtnisses enthalten kann.

Ein Testament sollte eigenhändig geschrieben und

unterschrieben sowie mit Namen, Ort und Datum ver-

sehen sein. Ein bei einem Notar erstelltes Testament

kostet zwar Gebühren, kann sich aber anbieten zur

Vermeidung von Unklarheiten im Gegensatz zu einem

eigenhändig geschriebenen Testament.

DEN EIGENEN NACHLASS REGELN

TESTAMENT