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Es gibt leider Situationen im Leben, in denen ein Mensch körperlich oder geistig

nicht mehr in der Lage ist, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen – bei-

spielsweise im Zuge einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall. Häufig

obliegt es dann den nächsten Angehörigen, über Fragen der weiteren medizini-

schen Versorgung zu bestimmen.

PAT I ENTENVERFÜGUNG & VORSORGEVOL LMACHT

Zusätzlich zur Patientenverfügung ist es sinnvoll,

einer Person Ihres Vertrauens eine Vorsorgevoll-

macht auszustellen. So kann diese in Ihrem Sin-

ne handeln und Entscheidungen treffen, sollten

Sie sich einmal nicht in der Lage dazu fühlen.

Vorsorgevollmacht

VORAUSSCHAUEND DENKEN

und selbst bestimmen

Die Medizin bietet heute erstaunliche Möglich-

keiten, um schwerstkranken Menschen zu helfen.

Doch was für die einen Hoffnung bedeutet,

macht anderen womöglich Angst – beispiels-

weise die Vorstellung, ein Leben lang an eine

Maschine angeschlossen zu sein. Um für solche

Fälle Klarheit zu schaffen, können persönliche

Vorstellungen zur medizinischen Behandlung vor-

sorglich in einer Patientenverfügung festgehalten

werden. Sie enthält Ihre getroffenen Vorgaben,

an die sich Ärzte im Notfall zu halten haben –

auch wenn es womöglich bedeutet, dass trotz

entsprechender Möglichkeiten ein Mensch nicht

weiter am Leben gehalten wird. Hier kann und

sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Patientenverfügung

Bitte beachten Sie:

Diese Erklärungen zum Erbrecht und Testament,

zur Patientenverfügung und zu weiteren

Vollmachten sind keine Rechtsberatung. Bei

allen juristischen Fragen raten wir Ihnen,

professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen,

die wir Ihnen auf Wunsch gerne vermitteln.

Vollständige Rechtssicherheit erhalten Sie auch

beim handschriftlichen Testament nur durch

eine anschließende anwaltliche Beratung oder

notarielle Beurkundung.

Weiterführende Informationen zu diesen

wichtigen Themen finden Sie außerdem auf der

Website vom Bundesministerium der Justiz und

für Verbraucherschutz:

www.bmjv.de

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