Flyer: Bestattung in freier Natur - page 2

Veränderungen in der Bestattungskultur
So wie Menschen ihr Leben heute individuell ge­
stalten und nach ihren eigenen Vorstellungen aus­
richten, entwickeln sie auch ganz neue individu­
elle Muster im Umgang mit Abschied, Bestattung
undGedenken. So sindgerade in den letzten Jah­
ren verschiedene Bestattungsformen in naturnaher
Umgebung entstanden, die auch an anderen Be­
stattungsorten – außerhalb der üblichen Flächen
auf Friedhöfen oder Kirchhöfen – nach der „ewi­
gen Ruhe“ suchen. Alternativen zur traditionellen
Beisetzung sind beispielsweise
n
Die Baumbestattung
n
Die Seebestattung
n
Die Ascheverstreuung imGebirge
n
Die Luftbestattung
Diesen Bestattungsformen geht eine Kremierung
(Einäscherung) desVerstorbenen voraus.DieGrab­
stellen sind naturbelassen und bedürfen keiner in­
dividuellen Pflege durch die Hinterbliebenen.
Die Baumbestattung
Die Bestattung imWald wird vor allem von natur­
verbundenen Menschen gewünscht. Dabei wird
die Urne in einem so genannten Friedwald, Ruhe­
forst oder Ruhepark, der als Friedhofsgelände aus­
gewiesen ist, imWurzelbereich von Bäumen bei­
gesetzt. DieBaumgräberwerden inganzDeutsch­
land von Kommunen und Firmen bereitgestellt.Mit
folgenden Anbietern stehen wir unter anderem in
Kontakt:
n
FriedwaldGmbH (
)
n
Ruheforst GmbH (
n
Bienwaldruhe in Kandel (
Die Seebestattung
Was früher nur Seeleuten vorbehaltenwar, können
heute auch Menschen mit einer besonderen Ver­
bundenheit zum Meer in Anspruch nehmen. Die
Seebestattung erfolgt in der Ost-, Nordsee oder
auf einemderWeltmeere, außerhalbder Drei-Mei­
len-Zone, durch Versenken einer speziellen Urne
aus wasserlöslichem Material. Die Angehörigen
können auf Wunsch der Zeremonie beiwohnen
und erhalten eine Seekarte, auf der die genaue
Position der Beisetzung verzeichnet ist.
DieAscheverstreuung imGebirge
In den Schweizer Bergen kann die Asche unter
einem Baum, einem Felsen oder unter einer Edel­
weißpflanze beigesetzt werden. Dort kann auch
die Asche über einer Almwiese oder in einem
Bergbach verstreut werden.
Die Luftbestattung
Eins zu werden mit Himmel und Erde – das er­
möglicht eine Luftbestattung. Dabei startet einHeiß­
luftballon bei Rastatt und verstreut die Asche über
einemWaldstück im nahe gelegenen Elsass. Trau­
ergäste könnenaufWunschbei der Ballonfahrt da­
bei sein und so an der Trauerfeier teilnehmen.
Regionale undweiterführende Informationen
Auf dem Karlsruher Hauptfriedhof gibt es mit dem
Rasengrab, der Baumbestattung und dem „letz­
ten Garten“ eine Vielzahl naturnaher Bestattungs­
formen. Siehe auchwww.friedhof-karlsruhe.de.
Mehr Informationen zu hier schon beschriebenen
Möglichkeiten finden Sie im Internet unter:
n
Seebestattung:
n
Ascheverstreuung:
n
Luftbestattung:
Eine sich ständigwandelnde Bestattungskultur bie­
tet neue Ausdrucksformen, die in der Regel indi­
vidualistischer als die manchmal doch recht star­
renMuster sind, diewir bisher kannten.Wir bera­
ten Sie ganz individuell und umfassend, auch zu
neuen oder ganz regionalen Möglichkeiten, da­
mit Sie sich für die für Sie angemessene Form ent­
scheiden können.
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