Grundlage unserer Arbeit
Die Norm DIN 77300
Mit der DIN 77300 wird mehr als bisher deutlich gemacht, wie vielfältig und anspruchsvoll die Tätigkeiten des modernen Bestattungsunternehmens sind.
Die DIN 77300 „Bestattungsdienstleistungen“, die vom Deutschen Institut für Normung in der 1. Jahreshälfte 2001 verabschiedet worden ist, beschreibt detailliert die Dienstleistungen des Bestatters und setzt Massstäbe für die Qualität dieser Leistungen. Dadurch wird die Grundlage für einen gezielten Preis/Leistungsvergleich geschaffen und die Markttransparenz für den Kunden verbessert. An der Erstellung der DIN-Norm haben Verbraucherverbände, Kirchen, Friedhofsverwalter, Berufsgenossenschaften, das Ministerium für Wirtschaft und Technologie und Bestatter mitgewirkt.
Neben der Transparenz der Dienstleistung Bestattung und ihrer Preisgestaltung sind Ziele der Norm, die Leistungen und Informationspflichten des Bestatters festzulegen, Rahmenempfehlungen für den Gesetzgeber und die Entwicklung regionaler Bestattungskultur zu geben sowie das Qualifikationsprofil des Bestatters zu beschreiben.
Die Norm gliedert sich in 4 Abschnitte, nämlich die Beschreibung des Anwendungsbereichs, Verweisungen auf bestehende Normen, die Definition von 50 fachlichen Begriffen aus dem Bereich des Bestattungsgewerbes sowie in einem Hauptteil die Anforderungen an die Bestattungsdienstleistungen im Einzelnen.
Bei den Anforderungen an die Bestattungsdienstleistungen werden die Bereiche Versorgung und Hygiene, die Überführung und Aufbewahrung Verstorbener, die Bestattung, die Beratungs- und Betreuungsleistung des Bestatters sowie die Bestattungsvorsorge im Einzelnen angesprochen und
Verhaltensweisen definiert.
Die DIN-Norm 77300 hat wie alle DIN-Normen einen empfehlenden Charakter. Die Norm wird aber als Massstab in den Ausschreibungen der Öffentlichen Hand zugrunde gelegt und dient als Beurteilung der Bestatterleistung für die Verbraucher.

