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Anonyme Bestattung – Bestattung „ohne Namen“

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43)

Die anonyme Bestattung ist die Beisetzung auf einem Gemeinschaftsfeld, ohne die Kennzeichnung der persönlichen Angaben. Sie kann in einer Urne oder einem Sarg erfolgen. Je nach Friedhofsverwaltung kann man bei der anonymen Bestattung anwesend sein. Manchmal bestimmt das Friedhofsamt den Zeitpunkt und den Ort der Beisetzung, ohne Information an die Angehörigen. 

In Karlsruhe kann man der Beisetzung beiwohnen. Sie ist nur auf dem Hauptfriedhof möglich. 

Oft wird die anonyme Bestattung aus Kostengründen gewählt. Häufig ist es auch der Gedanke älterer Menschen, niemandem zur Last fallen zu wollen, etwa durch den Pflegeaufwand, den ein Grab mit sich bringt. 

Doch Trauer braucht einen Ort, an dem Angehörige von einem geliebten Menschen Abschied nehmen können. Dies hilft den Schmerz zu überwinden und den Verlust anzunehmen. Das Bedürfnis, einen festen Ort für das Gedenken zu haben, wird durch das Kennzeichnen des Grabes zum Beispiel mit Blumen oder Kerzen erkannt. Dies ist jedoch in der Regel nicht erlaubt. Auch wird durch die anonyme Bestattung nicht die Einmaligkeit des Menschen und Würdigung seines Lebens zum Ausdruck gebracht, die ihm zukommen sollte. 

Es gibt alternativ zur anonymen Bestattung günstige pflegearme Grabflächen, die dennoch eine individuelle Kennzeichnung ermöglichen.

Wir beraten über die Alternativen.