Buddhistische Bestattung
Die buddhistische Glaubensrichtung lässt sowohl eine Erd- als auch eine Feuerbestattung zu.
Der Körper, in dem der Buddhismus lediglich eine Hülle für den Geist sieht, soll jedoch mit gebührendem Respekt behandelt werden.
In der Regel werden bei der Abschiednahme Sutren (Reden des Buddha) vorgelesen, es wird dem Toten gedacht und die anwesende Trauergemeinde wird zur Reflektion über das eigene Sein angehalten.
Einheitliche Regelungen zur Abschiednahme bestehen nicht, da es sehr viele unterschied-
liche Strömungen innerhalb dieser Religion gibt.
So bestatten beispielsweise manche Richtungen ihre Verstorbenen in Fötusstellung, um für ihre Wiedergeburt die besten Voraussetzungen zu schaffen.
Manche Abschiednahmen werden als fröhliche Feier begangen, mit Musik, Feuerwerk und einem Festessen, während andere Feierlichkeiten eher von der Trauer um den Verstorbenen geprägt sind.
Das Grab eines Buddhisten wir man auf unseren Friedhöfen nur schwer als solches erkennen können, da seine Verzierung die Einheitlichkeit der Grabgestaltung stören würde.

